Portrait in Acryl

Nicht was der Kopf weiß, wird gemalt, sondern was das Auge sieht. Es ist gar nicht so leicht, sich von den Klischees zu lösen. Es gilt, zu beobachten: Bereiche der Kontraste hell/dunkel, warm/kalt und Kontur bzw. fließende Farbübergänge. Das ist es, was das Auge eigentlich wahrnimmt. In unserem Gehirn wird das zu der Wahrnehmung eines Portraits.

Zwei Bilder, mehrere Arbeitsphasen. Die Bilder sind während eines Kurses an der Kunstfabrik Wien bei Bogdan Pascu entstanden.

Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm bzw. Acryl auf Karton, 55 x 76 cm.

Gegenstandlose Malerei in Acryl

Seit 2008 beschäftige ich mich mit Acrylmalerei, bevorzugt mit gegenstandloser Malerei. Ich male in Serien und erziele durch das Malen an mehreren Bildern im gleichen Zeitraum zueinander passende Bilder. Die Bilder der letzten Jahre unterscheiden sich je nach Aufgabenstellung, Stimmung und meiner eigenen Weiterentwicklung.

Mit Farb- und Materialschichten erzeuge ich Farb-, Form- und Lichtkontraste zur Wahrnehmung abstrakter Strukturen. Ziel ist das Schaffen räumlicher Tiefe und guter Bildspannung mit Hilfe gegenstandloser Formen. Ausgewogenheit und Spannung, ruhige Flächen und grafische Elemente unterstützen die Eigenschaft der Bilder, dem Auge in unterschiedlichem Betrachtungsabstand Anregung und Halt zu geben.

Folgende Bilder sind Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm.

 

2010

2011

2012

2013

2015

Abstraktion in Farbe und Form

Angeregt durch einen Kurs an der Kunstfabrik Wien mit Gerhard Almbauer.

Mit einer Hauptfarbe werden Formen gefunden, die an nichts Gegenständliches erinnern. In mehreren Schichten entwickeln sich die Bilder. Nach jeder Schicht wird das Bild auf die Wirkung verschiedener Bereiche analysiert und dann weiter entwickelt. Hell-dunkel-Kontraste schaffen räumliche Tiefe. Kein Bereich soll so dominant sein, dass er die Aufmerksamkeit zu sehr an sich zieht; das Auge soll sich im Bild bewegen können.

Acryl 100x100cm.